Karen M. McManus – The Cousins

Karen M. McManus – The Cousins

Twenty-five years ago, their parents were disowned by their grandmother Mildred. The four Story children Adam, Allison, Archer and Anders only got a letter saying that they knew what they had done. Unfortunately, they didn’t and haven’t been in contact with their mother who still lives on the family estate Catmint House on Gull Cove Island off the coast of Massachusetts which has been turned into a successful vacation destination for the rich. Unexpectedly, Milly, Aubrey and Jonah, Mildred’s grandchildren who have not seen each other for years, are invited to spend the summer there and to get to know their granny. Has the old lady finally changed her mind? Not really, but this is only one of the many, well buried family secrets of the Storys.

I liked Karen McManus’ former young adult novels a lot since she knows how to create suspense without being actually violent and because her characters are often teenagers one can easily identify with since they show the same fears and insecurities every knows. “The Cousins” offers an interesting setting and much more twists and turns than expected and thus was an enjoyable read.

The story is told alternatingly from the three teenagers’ point of view thus giving insight not only in their thoughts but also in the secrets they hide from each other. It also adds to the fast pace and at times gives you an advance since you already know what’s coming when the characters in the novel are still in the dark.

There are also flashbacks in which we meet their parents when they were teenagers which is quite an interesting comparison and also provides the necessary background to understand the behaviour of the characters on the island.

Overall, I totally enjoyed the novel which had an unforeseeable ending and some fascinating characters.

Karen M. McManus – Two can keep a secret

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Karen M. McManus – Two can keep a secret

Schon immer war Ellery fasziniert von True Crime Stories, vermutlich, weil ihre Tante Sarah als junge Frau spurlos verschwand. Als ihre Mutter einen längeren Klinikaufenthalt antreten muss, zieht sie zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Ezra nach Echo Ridge zu ihrer Großmutter, der Ort des Verbrechens, der kein gutes Pflaster für junge Frauen zu sein scheint. Just als sie dort ankommen wird nämlich der fünfjährige Todestag der hübschen Lacey begangen. Kurz darauf wird die Stadt durch diffuse Morddrohungen alarmiert und es dauert nicht lange, bis wieder ein Mädchen verschwindet. Ellery ist verschreckt und fasziniert zugleich und beginnt wildeste Theorien über den möglichen Mörder zu spinnen. Dieser ist womöglich näher als sie ahnt, denn Malcolm, mit dem sie sich in der neuen Schule anfreundet, ist der Bruder des Hauptverdächtigen.

Karen McManus konnte mich mit ihrem ersten Roman „One of Us is Lying“ restlos begeistern. Der Nachfolger reicht leider nicht ganz an diesen heran, wenn auch die Geschichte überzeugend konstruiert ist und man lange Zeit völlig im Dunkeln tappt. Gefallen hat mir die Protagonistin mit ihrem Spleen für True Crime Geschichten, der sie zur engagierten Detektivin macht und immer wieder neue Theorien über die Geschehnisse in der Kleinstadt entwickeln lässt.

Gleich mehrere Verbrechen werfen große Fragen auf, ob und wie diese im Zusammenhang stehen, bleibt lange unklar. Mit Ellery und Ezra kommen zwei Außenseiten in die Kleinstadt, die sich die Verbindungen der Bewohner untereinander erst erarbeiten müssen und so gemeinsam mit dem Leser ein Bild von Echo Ridge entwickeln. Dass sie selbst unmittelbar mit den Geheimnissen verbunden sind und gefühlt jede Figur auch etwas zu verheimlichen hat, hält sie Spannung konstant hoch, auch wenn ich mir bisweilen etwas mehr Tempo gewünscht hätte. Die einzelnen Fälle werden am Ende insgesamt glaubhaft gelöst, wobei mein persönliches Highlight – Achtung Spoiler! – der Schlusssatz war. Ich mag es, wenn irgendwie alles vorbei ist und dann aus dem Nichts nochmals ein Akzent, oder eher ein heftiger Schlag, gesetzt wird.