Matthew Costello – Cherringham 15: The Last Puzzle

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Matthew Costello – The Last Puzzle

Quentin Andrews is dead. As a surprise to many not only in Cherringham, he was quite wealthy and has left a large fortune. Sarah’s father is astonished, obviously he hardly knew anything about his chess mate who pretended to work as an inventor of crossword puzzles. When the deceased’s will is read, the very last puzzle is opened: whoever of the four potential heirs – his brother, his ex-lover, his carer and an old friend – can solve it, will get all the money. Since Quentin Andrews was already 89 years old and suffered from heart weakness, the attack does not raise suspicion first, but when Sarah and Jack dig a bit deeper into Quentin’s life and the four heirs, the death becomes more and more suspicious.

The 15th episode of the cosy crime series can come up with a good story and a surprisingly exciting plot. I have read the previous episodes but after some time, they became more and more repetitive and could not really entertain me anymore. Yet, I had some waiting time today and picked another one which could fulfil what I expect from such a quick cosy crime novel: some twists and turns in the plot, yet a straightforward solution which does not leave any questions unanswered and some typical English-village-ingredients. All in all, I could cover the waiting time in quite a pleasurable way.

 

Meg Haston – Alles so leicht

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Meg Haston – Alles so leicht

Stevie weiß nicht, wo sie sich befindet. In einem Auto, mit einer unbekannten Frau. Doch wo bringt diese sie hin? Und was ist geschehen? Egal, nur noch wenige Wochen, dann ist der große Tag und ihr Ziel ist erreicht. Doch so einfach wird es nicht werden zu verschwinden, schon gar nicht, wenn man sich tothungern möchte. Denn die Unbekannte liefert sie gerade in eine Fachklinik für essgestörte Mädchen ein. Die Regeln sind streng und die anderen alle doof. Stevie wird ihrer Psychologin zeigen, wie stark sie ist und dass bei ihr die Therapie nicht anschlagen wird, denn das ist sie ihrem Bruder schuldig, dem Bruder, der nicht mehr da ist. Wegen ihr. Genau wie ihre Mutter.

Meg Haston hat mit „Alles so leicht“ ein durchaus relevantes Thema aufgegriffen und ihm ein Gesicht gegeben. Essstörungen sind nach wie vor insbesondere bei jungen Mädchen ein wichtiges und auch erschreckendes Thema. Wie sie schön anhand Stevie und der anderen Mädchen aufzeigt, können die Ursachen vielfältig sein und doch zu derselben Krankheit führen. Insbesondere das verquere Weltbild ist eine große Hürde, um Heilung oder zumindest Besserung zu verlangen. Dies sieht man in dem Roman, wenn der Vergleich nie zu den Gesunden erfolgt, sondern immer nur zu den noch dünneren Mädchen, wenn die Diagnose Bulimie eine Katastrophe darstellt, denn noch die Anorektischen gelten als willensstark und diszipliniert, was man gerne sein möchte. Der Kampf um jede Kalorie, der Kampf mit sich, seinem Körper und den Menschen, die einem eigentlich helfen wollen – all das gelingt der Autorin glaubwürdig darzustellen.

Die größte Stärke des Romans ist für mich die Figurenzeichnung. Nach und nach wird die Vergangenheit Stevies aufgerollt und unterschiedliche Aspekte als Auslöser und Verstärker der Anorexie/Bulimie hervorgebracht. Die Arbeit der Psychologen kann ich schwer einschätzen, möglicherweise sind die Arbeitsweisen in diesen Fachkliniken auch anders als außerhalb, bisweilen erschien mir der Kontakt zu nach, zu persönlich und zu wenig professionell. Auch die Tatsache, dass nur wenige Tage im Prinzip ausreichen, um zu einem Therapieerfolg zu führen, bei einer Jugendlichen, die seit über einem Jahr darunter leidet, erscheint mir nicht ganz überzeugend und realistisch.

Alles in allem jedoch ein lesenswertes Jugendbuch, das die Thematik Essstörungen gut umsetzt und zum Nachdenken anregen kann.