Paul Torday – Breakfast at the Hotel Deja Vu

Ein einsamer Ort am Meer. Bobby ist geflüchtet vor der Welt, er will den Skandal, in den er als Politiker verwickelt war ebenso hinter sich lassen wie seine Krebserkrankung. An dem einsamen Ort blickt er zurück auf sein Leben, erinnert sich an seine Kindheit ohne Vater, seine Karriere als Politiker und diese unsägliche Geschichte, die ihn sein Amt gekostet hat. Mit seinen Memoiren will er der Öffentlichkeit zeigen, wie es wirklich war. Doch immer wieder wird sein Schreibprozess durch die Vorgänge im Hotel unterbrochen. Ein seltsamer Ort, an dem irgendetwas nicht stimmt.

Ein Buch voller Zeitsprünge zwischen dem Jetzt im Hotel und der Vergangenheit – fern in der Kindheit und gerade eben. Der Protagonist erzählt seine Geschichte und offenbart hierdurch das Machtdenken und die Uneinsichtigkeit so manches Politikers. Sein Weltbild ist grandios verschoben und offenbart wie weit sich die politische Klasse von den einfachen Bürgern entfernt hat. Dass an dem Hotel etwas Mysteriöses ist, merkt man sofort, nur bleibt vieles im Dunkeln, bis man schließlich alles in einem neuen Licht sieht.
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