Katharina Peters – Leuchtturmmord

Auf der Ostseeinsel Zudar findet man die übel zugerichtete Leiche einer jungen Frau. Nicht einmal dreißig Jahre alt war die junge Mutter und schnell ist der Ehemann unter Verdacht. Doch bei den Ermittlungen treten ganz andere, hochinteressante Fakten ans Licht: aus dem Freundeskreis der Ermordeten ist eine Serie von auffälligen Todesopfern geworden, bis auf einen einzigen sind alle nicht mehr am Leben. Und dieser hätte ein verdammt gutes Motiv. Doch noch ein weiterer Fall beschäftigt die Ermittler, die noch nicht ahnen, dass beide Fälle in Verbindung stehen und sie einen ganz dicken Fisch am Haken haben.

Ein überzeugender Krimi, der in vielerlei Hinsicht Spaß zu lesen macht. Der Plot ist gut konstruiert und die Handlung glaubwürdig. Der Fall wird sauber gelöst und muss nicht auf plötzliche Zufälle zurückgreifen, sondern ist logisch-stringent aufgebaut und zu Ende geführt. Die Figuren sind facettenreich und wirken ebenfalls authentisch, sie sind weder Superhelden noch psychisch am Ende – immer mal wieder erfrischend, wenn die üblichen Krimiversatzstücke nicht bemüht werden.
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