Helen Hodgman – Jack und Jill

Im australischen Outback wächst die kleine Jill nach dem Tod ihrer Mutter allein beim Vater auf. Als dieser den Wanderarbeiter Jack einstellt, ist sie zugleich fasziniert und verschreckt, doch zwischen den beiden entsteht ein Band, trotz des Altersunterschiedes. Ihre Lehrerin öffnet ihren geistigen Horizont und Jill lernt fleißig, was sie unweigerlich von den beiden Männern entfernt und irgendwann in die weite Welt führt. Auch Jack verlässt den 5. Kontinent, um im Krieg zu dienen, aus dem er verwundet zurückkehrt. Wieder in der Heimat führt sie ihr Weg wieder auf Jills elterlichen Hof, wo sie ihre weiteren Jahre mal besser mal schlechter miteinander verbringen.

Eine seltsame Liebesgeschichte, die nicht wirklich eine ist, zu viele bittere Momente gibt es zwischen Jack und Jill und dennoch führt sie das Leben immer wieder zueinander. Zuneigung ist schwer zu erkennen, Zweckgemeinschaft im besten Falle und dennoch scheint sie irgendetwas zu verbinden und beieinander zu halten. Ein schwer einzuordnender Roman, der einem etwas ratlos und verwirrt zurücklässt.
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