David Whitehouse – Mobile Library

Twelve-year old Bobby and his fried Sunny are trying to transform the latter into a cyborg in order to have protection from the bullies and to get Bobby’s mother back. But the boys fail with their attempts and Bobby finds himself left alone to face the hardships of life. When he encounters little Rosa and her mother Val, his life changes completely. In stark contrast to his father, here he finds love and something like a family. After another incident at school, Val decides to escape with the two kinds in the mobile library she has been taking care of. A road trip all over England begins during which they meet Joe, another outcast, and find something like love.

A lovely book which oscillation between being funny to read because of the extraordinary characters and giving you a lot of food for thought. The family relationships presented here could hardly be worse, except for Val who has a lot of love to offer to all living beings; especially the boys suffer from their fathers’ harsh abrasive behaviour. The novel ha some fairy tale aspects which make it a lovely story to enjoy. Especially the plot revolving around the cyborg transformation is hilarious to read. David Whitehouse really has the capacity to make you laugh out loud the way he puts his words, the innocent naivety her inserts is really something to enjoy. 


The novel was provided for free by Pan Macillan via netgalley.

Denise Linke – Nicht normal aber das richtig gut

Ihr Leben lang schon war Denise irgendwie anders als die anderen. Aus Ermangelung an direkten Vergleichsmöglichkeiten hielt ihre Mutter das Einzelkind für speziell, aber doch im Rahmen des Normalen. Die Qualen, die sie als Jugendliche in der Schule durchleiden musste, werden erst verständlich, als sie bei einem Aufenthalt in Amerika zufällig von einem Mitbewohner auf eine Diagnose hingewiesen wird: Asperger. Ein weiterer Test ergibt später, dass dies auch noch mit ADHS kombiniert ist. Vieles, was sie sich nie erklären konnte, wird plötzlich glasklar – was das Leben mit den Neurotypischen aber noch nicht einfacher macht.

Die Autorin gibt sehr greifbare Beispiele aus ihrem Leben, die einen guten Einblick in das Leben der an Asperger Erkrankten geben. Es lässt sich nachvollziehen, weshalb sie so handeln, wie sie es tun und warum es unvermeidlicher immer wieder zu Konflikten kommen muss, da die Erwartungen zu weit auseinander liegen und das Antizipieren von sozial gewünschtem verhalten für Betroffene in einem sehr langen Prozess erlernt werden muss. Der Schreibstil der Autorin ist unterhaltsam, so dass man bisweilen auch wenn es sich um ein ernstes Thema handelt, doch schmunzeln muss, aber das macht die Begegnung mit der Erkrankung einfacher und öffnet sicherlich dem einen oder anderen Leser auch den Zugang.