Jean G. Goodhind – Something in the Blood

Eigentlich leitet Honey Driver ein Hotel im beschaulichen Bath, mit all den Vor- und Nachteilen, die dieser Sektor so mit sich bringt. Aufregend ist es nicht sehr, die Touristen sind eher von der bedächtigen Art, aber eines Tages soll sie für die Hotel Association von Bath als Mittlerin zur Polizei fungieren und prompt verschwindet ein Gast eines Hotels und wird kurz darauf tot aufgefunden. Dahin sind die beschaulichen Tage, bei denen die größte Aufregung Honey Mutter mit ihren endlosen Verkupplungsversuchen darstellt.

Ein Krimi, der sicherlich mit cosy crime sehr gut beschrieben ist. Einmal mehr findet sich der Leser, wie häufig in dieser Art Krimi, in einem beschaulichen, eher ländlichen Ambiente, das von seinen kuriosen Bewohnern nachhaltig geprägt wird. Der Krimifall ist durchaus mit Wendungen gespickt und auch in sich glaubwürdig strukturiert, lässt aber an Spannung und Thrill vermissen. Die Protagonistin ist zwar zunächst recht charmant, für mein Geschmack wird sie aber zu plakativ und übertrieben und damit im Laufe der Handlung eher anstrengend.
Advertisements