Matthew Costello/Neil Richards – Death on a Summer Night

Vor 25 Jahres verschwand in einer heißen Sommernacht die junge Dinah. Verdächtigt und verurteilt wurde Tim, mit dem sie zuletzt gesehen wurde und in dessen Auto Spuren von Dinahs Kleid und Blut gefunden wurde. Er beteuerte seine Unschuld, aber niemand wollte ihm glauben. Jetzt, frisch aus dem Gefängnis frei, kann Cherringham dem vermeintlichen Täter immer noch nicht verzeihen. Jack und Sarah haben Zweifel an dem Urteil, denn zu viele Fragen sind noch offen. Daher beginnen sie mit ihren Nachforschungen, die niemand gerne sieht.

Eine ungewöhnliche Fallkonstruktion. Die Tat ist lange her und eigentlich aufgeklärt, es gibt im Prinzip nichts zu ermitteln. Es bleibt lange Zeit die Möglichkeit, dass der Verurteilte doch der Täter war, auch wenn der Prolog etwas anderes nahelegte. Man lernt Cherringham dieses Mal auch von einer ganz anderen Seite kennen, nicht mehr das beschauliche Dörfchen, in dem alle nett und hilfsbereit sind, sondern vorurteilsbehaftete, ablehnende Mitmenschen, die Sarah und Jack das leben schwer machen. Eine neue Seite des Dorfes.
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