Michael Costello/Neil Richards – Cherringham: Snowblind

Cherringham wird von einem unerwartet starken Wintereinbruch mit Meter hohem Schneefall heimgesucht. Das Dorf ist praktisch von der Außenwelt abgeschnitten. Als Jack auf dem Weg zu seinem Boot ist, läuft ihm jemand vors Auto, doch die sofortige Suche ergibt nichts. Ein verirrter älterer Herr bringt Jack und Sarah schließlich auf die richtige Fährte: im nahegelegenen Altenheim werden gleich zwei Bewohner vermisst, worum sich jedoch niemand zu kümmern scheint. Das ist aber bei Weitem noch nicht der einzige Missstand in dem Haus, wie die beiden Hobby-Ermittler schnell herausfinden.

Einmal mehr das kleine englische Dorf. Dieses Mal ein gänzlich anderes Setting durch die Winterlandschaft und dennoch wird der Fall glaubwürdig eingebettet und aufgerollt. Einmal mehr kommen unerwartete Dinge zum Vorschein, die nicht durch Zufall, sondern durch logisches Handeln gelöst werden. Natürlich bleiben die Figuren etwas oberflächlich und die Handlung ist nicht allzu komplex, aber das würde man bei der Reihe auch nicht erwarten. Sarah und Jack hingegen werden in der Entwicklung ihrer (noch platonsichen) Beziehung weiterentwickelt, so dass sich zumindest in einer der nächsten Folgen auch wieder mehr Privatleben abspielen dürfte.
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