Matthew Costello/Neil Richards – Cherringham: The Body in the Lake

Nur die letzte Unterschrift fehlt noch, dann bekommt Cherringham ein Partnerdorf in der Bretagne. Alle werden davon profitieren und dies wird ausgelassen auf dem Gut von Lady Repton gefeiert. Es bleibt dabei nicht bei Alkohol, auch das Kokain findet seine Abnehmer. Doch es kommt zum Streit und der französische Bürgermeister Lauren Bourdain verlässt die Runde. Die Sorge ist groß, wird er den Deal in letzter Sekunde boykottieren? Als er am nächsten Morgen tot aufgefunden wird, deutet zunächst alles auf einen Unfall im betrunkenen Zustand hin, doch Lady Repton hat Zweifel und beauftragt Sarah und Jack, sich die Sache nochmals näher anzusehen. Bald stellen sie fest, dass der Drogenkonsum nicht der einzige illegale Nebeneffekt der Partnerschaft war und sehr viele Beteiligte sehr viel zu verlieren hatten, sollte der Vertrag nicht besiegelt werden.

Einer der komplexeren Fälle, den die Hobbyermittler zu lösen haben und dieses Mal in etwas anderem Umfeld. Möglicherweise ist das auch der Grund, weshalb am Ende noch einige Punkte unerklärt bleiben, zwar nicht zwingend relevant für die Lösung des Falles – Motivlage und Mord werden glaubwürdig gelöst – aber dennoch ärgerlich. Vom beschaulichen Dorf bekommt man dieses Mal wenig mit, das Personal beschränkt sich auf die Partyteilnehmer und was hier besonders gefällt: eine klassische Lösung à la Agatha Christie, denn am Ende werden alle potentiell Verdächtigen versammelt und mit der Tat und Täter konfrontiert.
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