Matthew Costello/Neil Richards – Cherringham: The Curse of Mabb’s Farm

Ein böser Fluch liegt auf Mabb’s Farm, etwas außerhalb von Cherringham. Seit Charlie und seine Frau Caitlin den Hof übernommen haben, geschehen böse Dinge, die die junge Familie in den Wahnsinn und finanziellen Ruin treiben. Maschinen gehen kaputt, Feuer brechen willkürlich aus, sogar Spuren des Teufels sind zu finden. Lastet auf dem Gut der Fluch dreier Hexen aus dem 17. Jahrhundert? Diese galten als bösartig und schworen wohl kurz vor ihrer öffentlichen Hinrichtung Rache. Jack und Sarah glauben weniger an übernatürliche als an höchst menschliche Ursachen und gehen den Ereignissen auf den Grund.

Bereits Teil sechs der Krimireihe um das englische Dörfchen Charringham und wie immer gelöst von dem ehemaligen NYPD Detective Jack und der Webdesignerin Sarah. Wie immer wird der Roman getragen von der beschaulichen Kulisse und dem Dorfleben, wo man sich an alte Geschehnisse erinnert und auch weiß, wem vor Urzeiten welcher Hof gehörte und welche Geschichte damit verbunden ist. Dieses Mal treten Jacks und Sarahs Privatleben zugunsten der Ermittlungen in den Hintergrund, die quasi bis zur letzten Seite mit der Auflösung zögert und zuvor nur wenige Anhaltspunkte für den Leser lieferte. Aber bei dieser Serie sind es weniger die harten crime stories, die den Spaß bereiten, als das vermeintliche Idyll des Landlebens.
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