Sarah Dessen – That summer

Haven ist 15 in dem Sommer, der ihr Leben verändern wird. Nach der Scheidung der Eltern tritt ihr Vater, der bekannte Sportmoderator, erneut vor den Traualtar – mit dem weather girl –  nur um kurz darauf vor laufenden Kameras die Schwangerschaft bekannt zu geben. Auch ihre ältere Schwester ist im Hochzeitsstress und ihre Nerven liegen blank. Die Mutter ist ebenfalls voll in die Vorbereitungen eingebunden und damit beschäftigt, ihr Leben neu zu organisieren, eine Reise nach Europa wäre doch toll. Dazwischen Haven, die unter ihrer Größe leidet und sie verloren vorkommt. Als sie einen Exfreund der Schwester wiedersieht, erinnert sie sich an die Zeit, als die Familie noch glücklich war – doch die ist vorbei.
Ein relativ typisches Jugendbuch um ein Mädchen in der schwierigen Phase des Erwachsenwerdens. Angepasst an dem amerikanischen Markt scheint mir, werden keine bösen Sünden und Fehltritte begangen, möglichst jung geheiratet und ansonsten bleibt auch alles im dezenten Rahmen. Dadurch wirkt alles etwas arg künstlich und ziemlich belang- und bedeutungslos.

Fazit: kein Anspruch, tut aber auch nicht weh.
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