Mitch Albom – The Five People You Meet in Heaven

Auch an seinem 83. Geburtstag ist Eddie wie immer bei der Arbeit, im Amusement Park Ruby Pier ist er für die Wartung der Fahrgeschäfte und somit die Sicherheit der Kunden zuständig und bisher ist nie etwas passiert. Doch dieser Tag soll anders werden und das Drama nimmt seinen Lauf. Nach einer Schrecksekunde scheint die Gefahr gebannt, doch es soll kein gutes Ende nehmen und so wird Eddie selbst das Opfer. Frisch im Himmel angekommen, begegnet er fünf Personen, die ihm noch eine andere Sicht auf sein Leben und die Welt geben und so dafür sorgen, dass er versteht, warum die Dinge so gelaufen sind, wie es nun einmal war.
Wir Buch, das – trotz des Ansatzes erst einmal den Tod herbeizuführen – durchaus amüsante Momente zu bieten hat und unerwartet viel Zufriedenheit liefert. Nimmt man den Autor für bare Münze, versteht man vieles nicht, was auf Erden geschieht, aber es gibt durchaus nicht nur gute Gründe, sondern Zusammenhänge, die vieles in einem anderen, viel positiveren Licht erscheinen lassen, als wir hier glauben. Man ist gewillt, diesen Ansatz anzunehmen und mit etwas mehr Gelassenheit die Dinge so zu nehmen, wie sie sind oder kommen. Ob dahinter ein christlicher Glaube – der liebe Gott wird schon wissen, was er tut – steckt, kann man vielleicht reinlesen, muss man aber nicht. Allein zu sehen, wie dieselbe Geschichte aus unterschiedlicher Perspektive mit weiteren Informationen plötzlich in ganz anderem Licht erscheint, reicht schon, um voreilige Schlüsse innehalten nochmals zu hinterfragen.

Fazit: empfehlenswerte Lektüre, die einem einfach mal innehalten lässt im Alltag.
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