Neil Gaiman – The Ocean at the End of the Lane

Ein Mann kehrt zurück an den Ort, wo er als Kind gelebt hat und trifft dort auf eine alte Nachbarin. Er erinnert sich an die Ereignisse 40 Jahre zuvor. Die seltsamen Dinge begannen mit einem Bergarbeiter, der als Untermieter bei ihnen einzog und kurz darauf tot war, ebenso wie die Katze der Familie. Ursula Monkton zog als nächstes ein, um auf den Erzähler und seine Schwester aufzupassen, während die Mutter einer neuen Arbeit nachgeht. Er hatte sofort ein ungutes Gefühl, das sich zunehmend verstärkte. Ursula war böse und hinterhältig, aber außer ihm konnte das offenbar niemand sehen. Unterstützung erhielt er nur von dem Nachbarsmädchen Letti, die über ungeahnte Fähigkeiten verfügte und dadurch ein großes Unglück verhindern konnte.
Ein phantastischer Roman mit vielen Elementen der Fantasy Welt ohne jedoch zu weit die Realität zu verlassen. Es spielt mit den kindlichen Ängsten vor Monsters verschiedener Art, der Beobachtung der Welt, insbesondere der Welt der Erwachsenen, die ihnen oftmals nicht zugänglich ist. Nur treibt Gaiman sie etwas weiter, aber ob die Erinnerung später daran wirklich das wiedergibt, was tatsächlich geschah, stellt er bzw. seine Figuren selbst in Frage. nie erinnern sich zwei Menschen in gleicher Weise an dasselbe Ereignis, manchmal trügt einem das, was man glaubt zu sehen oder zu erinnern auch einfach.

Fazit: Monster und Magie in erstaunlicher Weise ganz un-Fantasy-mäßig im besten Sinne zusammengebracht.
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