Marin Olczak – Die Akademiemorde

Ein Serienmörder hält Stokholm in Angst, aber die normale Bevölkerung hat nichts zu befürchten, denn eines ist sofort offenkundig: seine Opfer sind Mitglieder der Akademie, die über die Nobelpreise entscheidet. Doch nicht alle geraten in die Zielscheibe, es gibt scheinbar ein Muster, das nur ein Literaturexperte löse kann. Und so ermittelt ein ungewöhnliches Duo von Kommissarin und Archivar in einer literarisch motivierten Mordserie.

Das Thema ist interessant gewählt, die Mischung aus klassischer Mordermittlung mit völlig verschiedenen, aber ausgesprochen cleveren Morden und einem literarischen Motiv ist direkt ansprechend. Der Roman leidet jedoch unter unglaubwürdigen Zufällen, völlig überzeichneten Figuren und vorhersehbaren Wendungen. Der Sprachstil und die die rasche, parallel verlaufende Handlung bauen zwar Spannung auf, aber man hätte hier mehr draus machen können.
Fazit: durchaus spannend und unterhaltsam, aber nicht der ganz große Wurf.
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