Léna Forestier – Un voisin si craquant

Seines Sohnes wegen lässt Maxence seine Theatergruppe in Grenoble zurück und zieht nach Lyon in die Nähe seiner Ex-Frau. Seine erste Begegnung mit seiner Nachbarin ist wenig vielversprechend: im Schlafanzug und ungewaschen öffnet diese nachmittags die Tür. Armelle ist ebenfalls erschrocken – so hat sie sich doch nicht wirklich präsentiert?! Als freischaffende Journalistin kann sie sich ihre Tage frei einteilen, aber das war nun wirklich zu viel des Guten. Dabei machte der neue Nachbar einen charmanten Eindruck, auch wenn die junge Frau neben ihm nicht zu verachten und sicherlich seine Freundin war.

Ein kurzer Roman mit vielen Verwirrungen dank ungesagter und nur gemutmaßter Dinge über den jeweils anderen. Das ganze ins Theatermilieu integriert, um so die Brücke zwischen beiden zu schlagen. Kein ganz großer Wurf, auch kein unnötiger Kitsch. Daher: nett für zwischendurch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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