Louis Begley – Killer, Come Hither

Jack Dana, kriegserfahrener Soldat und erfolgreicher Autor, kehrt nach einer Südamerikareise zurück in die USA und wird von schlechten Nachrichten regelrecht erschlagen. Sein geliebter Onkel hat sich scheinbar das Leben genommen und dessen Sekretärin verunglückte tödlich. Jack hat Zweifel an den Berichten und dass das Testament seines Onkels andere Vorkehrungen vorgesehen hat, die aber von dem Nachlassverwalter ignoriert werden, macht ihn ebenfalls stutzig. Er beginnt zu forschen und trifft auf mehr und mehr Ungereimtheiten bis er schließlich erkennt, dass er es mit zwei perfiden Morden zu tun hat. Er will den Mörder selbst stellen, um Rache zu üben und baut langsam eine Falle für den Mörder auf.

Ein Krimi nach klassischem Muster. Ein zweifelhafter Mord, verdächtige Spuren, der relativ einsame private Ermittler, der sich rächen möchte. Der Plot ist zwar weitgehend glaubwürdig, im Detail vielleicht zu stimmig, wie die Figuren miteinander agieren, aber es fehlen die großen Überraschungen. Der Krimi braucht auch lange, bis er Fahrt aufnimmt und zur eigentlichen Geschichte kommt, die dann aber stringent und zielstrebig verfolgt wird. Insgesamt gute, solide Unterhaltung.
Advertisements