David Levithan/Rachel Cohn – Nick & Norah’s Infinite Playlist

Seine Ex ist ebenfalls auf dem Konzert – Nick braucht schnell einen Plan, damit Tris nicht merkt, wie sehr er immer noch leidet. Er spricht das Mädchen neben sich an, ob sie vielleicht so nett ist, kurz seine neue Freundin zu mimen? Norah spielt mit und so nimmt der Abend seinen Lauf. Auch sie Liebeskummergeplagt, wollen sie sich einfach amüsieren und finden sich dabei, verlieren sich wieder und vor allem stellen sie fest, dass die Musik sie verbindet. So begleitet diese sie durch den Abend und die Nacht und am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es war.
Was sich spannend und unterhaltsam anhört, verliert sich in endlich dämlichem Gejammer zweier sorgenloser Teenager mit ihren First World Problems. Vorhersehbar, dazu schön amerikanisch angepasst, um nicht anzuecken und immer schön jugendfrei zu bleiben. Die Dialoge banal bis dämlich, die Handlung völlig unglaubwürdiger Unfug und dahinter absolut nichts. Möglicherweise gibt einem das Buch mehr, wenn man die Bands – sofern diese tatsächlich existieren – kennt, über die die ganze Zeit gesprochen wird.

Fazit: Eine banale Geschichte, die nicht nur unglaubwürdig ist, sondern durch das Saubermannimage der beiden wohlerzogenen Protagonisten auch noch weiter beschädigt wird.
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