Jenny Offill – Department of Speculation

Das Ende einer Ehe, einer Liebe, die einfach im Laufe der Zeit verschwunden ist. Nach der ersten Verliebtheit, der Hochzeit, der Tochter rinnen die Jahre nur so dahin und irgendwann geht in all dem Familien- und Alltagsleben etwas verloren, das sie einmal verbunden hat. Und nun müssen sie sich dem stellen, was übrig ist von ihren gemeinsamen Träumen und Erwartungen.

Gemessen an meinen Erwartungen war das Buch ein totaler Reinfall. Eine unstrukturierte Aneinanderreihung von Banalitäten, die für mich zwar durchaus das Gesamtbild einer kaputten Ehe ergeben, aber weder besonders spannend noch sonstwie interessant waren, sondern einfach belanglos und egal. Auch sprachlich konnte mich das Buch in keiner Weise packen, die versprochene Poetik hab ich nicht finden können, sondern eigentlich nur das, was man in etlichen Foren gängiger Frauenzeitschriften genau so auch finden kann. Das Klagen einer Frau, die erkennt, dass nichts mehr da ist, von den großen Erwartungen. 
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