James Patterson – 14th Deadly Sin

Der Women’s Murder Club ist zurück. Dieses Mal hat Lindsay es mit Verbrechern aus den eigenen Reihen zu tun. Ein Team von Polizisten des SFPD überfällt mehrere Läden und tötet dabei auch angestellt. Die vermeintlichen Cops sind gut vorbereitet und Profis, dank Masken und Handschuhen ist eine Identifizierung trotz Überwachungskameras nicht möglich. Auch im Drogenmilieu kommt es zu einer aufsehenerregenden Schießerei, bei der gleich mehrere hohe Dealer getötet werden. Unterdessen quittiert Yuki ihren Job beim Staat, um für eine NGO den Fall eines Jungen zu übernehmen, der offenbar zu einem falschen Geständnis genötigt wurde – trotz eines IQs von 70 Punkten soll er im Alleingang für das Massaker an den Dealern verantwortlich sein.
Wie immer kann Patterson durch die kurzen Kapitel ein rasantes Tempo aufbauen, dass die Handlung nur so dahin rasen lässt. Allerdings leidet dieses Mal ein wenig die Logik an manchen Stellen und bisweilen zieht die Entwicklung des Plots sich schwer dahin. Auch treten nur Yuki und Lindsay dieses Mal wirklich in Erscheinung, was die anderen beiden Mitglieder des WMC fast ganz verschwinden lässt.
Fazit: der Schreibstil wie immer überzeugend, die Handlung dieses Mal mit einigen Schwächen, aber insgesamt erwartungsgemäße amerikanische Action.

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