James Salter – All that is

Nach seiner Zeit bei der Navy und dem Einsatz im 2. Weltkrieg kehrt Philip Bowman in die USA zurück. Als Lektor findet er in New York eine Anstellung und bewegt sich fortan in der Welt der Literatur und Kunst. Doch so anregend sein berufliches Leben, so enttäuschend bleibt sein Privatleben. Über 40 Jahre erleben wir ihn mit unterschiedlichen Frauen, die jedoch alle keine Zukunft für ihn bedeuten. Eine Ehe scheitert, eine andere kommt gar nicht erst zustande, er wird hintergangen – alles, was es im Leben eben gibt, stellt sich auch Philip Bowman in den Weg.

Ein hochgelobtes Buch, das für mich leider ohne tiefere Bedeutung blieb. Bowman als Protagonist konnte mich nicht packen, er war mir zu schnell auf eine neue Frau fixiert und insgesamt zu wankemütig. Die interessante Literaturszene in New York kommt mir in der Handlung viel zu kurz, um ernsthaft Einblicke zu geben und dem Leser spannende Momente zu verschaffen. Auch sprachlich konnte Salter mich nicht vom Hocker reißen, ein paar interessante und sprachlich gelungene Dialoge sind zu wenig.
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