Patricia Highsmith – The Tremor of Forgery

Howard Ingham wartet in Tunesien auf seinen Partner, um mit ihm ein gemeinsames Drehbuch zu verfassen. Auch von seiner Verlobten in New York hört er nichts. die Tage vergehen und er befreundet sich mit einem Dänen und einem Amerikaner, die er vor Ort kennenlernt. Eine Notiz, die ihn über den Selbstmord des Freundes informiert, wirft ihn aus der Bahn, auch die Tatsache, dass seine Verlobte ihre Anreise immer weiter hinausschiebt. Derweil gehen in Tunis seltsame Dinge vor sich, eines nachts wird sogar in seinen Bungalow eingebrochen, mit seiner Schreibmaschine setzt er sich zur Wehr und verletzt einen Mann dabei tödlich. Die fremde Kultur versteht er nur schwer, aber alte Werte kann er auch nicht ablegen und der Mord verfolgt ihn.

Ein wenig erheiternder Roman, der vor allem Tunesien in eher negativem Licht darstellt. Die Einheimischen werden überwiegend als korrupt, kriminell und wenig vertrauenswürdig dargestellt. Der Protagonist schwankt zwischen depressiven und zweifelnden Phasen, seine Bekanntschaften können hier auch nicht zur Erheiterung beitragen. Wenn auch von vielen hochgelobt für mich einer der schwächsten Romane Highsmiths.
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