Daniela Gesing – Venezianische Delikatessen

Ein anstrengender Abend im Restaurant, doch auch dieser ist für den Sternekoch Zamparoni überstanden. Genüsslich nimmt er noch Schluck und merkt sogleich, dass dies sein letzter gewesen sein wird. Sein letzter Blick gilt seinem Mörder. Commissario Luca Brassoni ahnt, dass der Mord an einem der bekanntesten Köche des Landes nicht einfach zu klären sein wird. Ein Überfall auf eine weitere Angestellte des Restaurants sowie noch ein Mord an einem Lehrling werfen kein gutes Bild auf die Edelküche. Doch die Mordwaffe gehört scheinbar einem bekannten Mafioso, wie passt das nur zusammen?

Ein kurzer Krimi, der durchaus unterhaltsam ist, aber nach Schema F konstruiert etwas an Spannung und Überraschung vermissen lässt. Die Figuren sind sympathisch und ansprechend, es fehlt ihnen jedoch das gewisse Etwas, dass sie unverwechselbar macht. Man glaubt ihnen bereits zig Mal in unzähligen Romanen begegnet zu sein. Die fehlende Originalität – möglicherweise auch durch den etwas überstrapazierten Handlungsort bedingt – führt letztlich dazu, dass nach der raschen Lektüre wenig Erinnerung bleiben wird.

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