Andreas Götz – Stirb leise, mein Engel

Drei Mädchen sterben unabhängig voneinander durch einen Freitod. Doch war das wirklich ein freiwilliges aus dem Leben scheiden? Sascha hat Zweifel daran, denn mit Natalie hatte er sich vor ihrem Tod angefreundet und er vermutet, dass der ominöse neue Freund Tristan eine Rolle spielen könnte. Mit dem Nachbarsmädel Joy beginnt er auf eigene Faust zu recherchieren – sehr zu Ärger seiner Mutter, der leitenden Kommissarin in diesem Fall. Doch auch der Mörder meldet sich zu Wort und der Leser ist den Figuren einen Schritt voraus, ohne jedoch zu wissen, wer hier die treibende Kraft ist.
Ein fesselnder Thriller, der ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel treibt. Die Figuren sind glaubwürdig und für Jugendliche überzeugend, gerade auch ihre emotionalen Lagen, die heftigen Schwankungen unterliegen, sind sehr gelungen nachgezeichnet. Der fall selbst ist ebenfalls überzeugend und nachvollziehbar gelöst, wenn auch das Ende für meinen Geschmack etwas zu sehr gezogen wird, da hätte man früher einen passenden Abschluss finden können.

Fazit: gelungener Jugendthriller.
Advertisements