Patricia Highsmith – The Two Faces of January

In Athen sieht der junge Rydal Keener einen Mann, der ihn spontan an seinen Vater erinnert. Er verfolgt ihn einige Tage und just als er mit ihm Kontakt aufnehmen möchte, beobachtet er ihn bei einem Mord. Er kommt ihm zu Hilfe und verschafft Chester MacFarland und seiner Frau Colette neue Pässe für die Flucht. Sie reisen gemeinsam nach Kreta, doch die Lage spitzt sich immer weiter zu. nicht nur wird MacFarland in den USA wegen Betrugs gesucht, auch kommt es mehr und mehr zu Spannungen zwischen den drei, vor allem weil Colette Rydal ausgesprochen sympathisch findet. Der Lage eskaliert, als MacFarland beim Versuch Rydal zu töten seine Frau umbringt und dem Gegner diesen Mord anhängen will. Beide sind nun Gejagte – von der Polizei und dem jeweils anderen.

Ein Psychothriller, in dem sich die Rollen immer wieder vertauschen. Man fragt sich bisweilen, warum Rydal sich selbst so sehr reinreitet, hat doch eigentlich nichts getan. Aber die Erinnerung an den Vater und danach die Zuneigung zu Colette lassen ihm keine andere Wahl. Das fulminante Finale in Paris absolut passend und ein gelungener Abschluss eines überzeugenden Katz-und-Maus-Spiels.
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