Ursula Poznanski – Erebos

Ein unglaubliches Computerspiel zieht die Jugendlichen einer Londoner Schule in seinen Bann. Erstaunlich real scheint das, was sich dort abspielt. Auch Nick ist sofort fasziniert als er das Programm startet. In einer Phantasiewelt hat er Aufgaben zu erledigen, Kämpfe zu bestehen und schlichtweg zu überleben. Denn bei Erebos gibt es nur eine einzige Chance. Doch bald schon werden die Levels härter und die Aufgaben kurioser, denn sie finden nicht mehr nur in der Spielwelt, sondern auch in der Realität statt. Alles dient einem einzigen Ziel: den Feind von Erebos zu eliminieren. Doch dieser ist kein erfundenes Monster, sondern ausgesprochen real und die Spieler ahnen gar nicht, in was sie da hineingeraten sind.
Das Jugendbuch wird m.E. zu recht mit so viel Lob überhäuft. So wie das Spiel die Jugendlichen zu fesseln weiß, gelingt es auch dem Buch die Leser einzufangen und immer weiterlesen zu lassen. Die Seiten fließen dahin und man kann förmlich vor sich sehen, wie das Spiel seine Wirkung entfaltet und auch über das Buch hinaus lebendig wird. Spannend, bisweilen erschreckend, außerordentlich authentisch wirkend und damit real vorstellbar – wie sich Massen von einer imaginären Figur leiten und manipulieren lassen.

Fazit: völlig unerwartet ein sensationelles Buch.
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