Gerald Kersh – Ouvertüre um Mitternacht

London im zweiten Weltkrieg. Während Hitler mit der Ermordung abertausender Juden in Deutschland begonnen hat, wird im Umfeld der Bohème-Bar ein 10-jähriges Mädchen aufgefunden, ebenfalls Jüdin. Schnell zeigt sich, dass der Mörder unter den Stammgästen der Bar zu finden sein muss. Die Polizei ermittelt zwar, Detective Turpin kommt jedoch nicht voran, so dass schließlich Asta Thundersley die Initiative ergreift, um das Verbrechen zu sühnen. Gemeinsam mit ihrer Schwester stellt sie dem Mörder eine Falle. Doch dieser fällt nicht so schnell darauf herein.

Zwei energische Schwestern, die sich ansonsten nicht immer herzlich vertragen, überlisten gemeinsam den Täter. Neben der Krimihandlung tritt hier vor allem die düstere Stimmung zu Kriegszeiten – vor allem auch der Umgang mit dem jüdischen Volk – als wesentliches Element hervor, was psychologisch tief in die Figuren blicken lässt. Die Ermittlungen sind spannend, vor allem das Katz und Maus Spiel zwischen Mörder und Verfolgern. Insgesamt eine interessante Umsetzung des Themas.
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