Torkil Damhaug – Feuermann

Im April 2003 erschüttert eine Reihe von Bränden Norwegen. Doch der „Feuermann“ ist nicht zu fassen. Den jungen Karsten belastet das wenig, er kämpft mit sich und seinen Mitschülern. Zaghaft schließt er erste Bande mit Jasmeen, wobei er unterschätzt, wie eine pakistanische Familie zu so einer Verbindung stehen wird. Auch macht er sich Sorge um seine kleine Schwester Synne. Schnell gerät Karsten in Gefahr und die Familie Jasmeens verfolgt ihn. Einzig der Referendar Adrian hält zu ihm und verspricht Hilfe. Doch dann verschwindet Karsten spurlos. Acht Jahre später macht sich seine Schwester auf, die Umstände von damals zu klären.

Die zwei Zeitebenen wären besser zu zwei Büchern geworden, zu unterschiedlich sind sie in der Gestaltung und im Fokus. Abgesehen davon fand ich die Figurenzeichnung und –entwicklung sehr gelungen. Auch die Spannung kam nicht zu kurz und mehr als einmal wurde man als Leser nicht nur in die Irre geführt, sondern auch die Nerven bis zum Zerreißen angespannt. Insgesamt überzeugende Unterhaltung.
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