Martina Bick – Der Tote und das Mädchen

Marie Maas, Hamburger Kommissarin, ahnt schon, dass sie sofort wieder einen Toten serviert bekommt, wenn sie aus dem Urlaub zurückkehrt. Und so ist es auch. Der Geschäftsmann Reimann wurde in seinem Büro erschossen. Wie sich bald herausstellt, war er in Waffengeschäfte verwickelt und dabei sind wohl nicht alle Dinge legal zugegangen. Schnell wird ein Schuldiger festgenommen, doch Marie Maas zweifelt, dass dieser auch wirklich der Mörder war. Eine ganz andere Spur tritt plötzlich zutage.

Angekündigt als außergewöhnliche Kommissarin finde ich sie doch eher sehr durchschnittlich. Die nicht funktionierende Beziehung, die flapsige Art, Fälle werden letztlich dich im Alleingang gelöst mit der alle anderen übertrumpfenden Ermittlerin. Der fall selbst ist jedoch plausibel, legt gekonnt falsche Fährten und löst sich am Ende glaubwürdig auf. Ein ordentlicher Krimi, dem noch ein wenig mehr Spannung gut getan hätte, aber nicht Außergewöhnliches.
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