Heike Handschuhmacher – Spurlos 2012

Nach Monaten in der Psychiatrie ist Sophie endlich wieder im Leben. Zum Neustart schenkt ihr ihr Mann Frank einen Urlaub. Dafür hat er extra ein Wohnmobil gekauft. Doch schon kurz nach Reisebeginn wird sie von furchtbaren Alpträumen geplagt, in denen der Verkäufer des Campers die Hauptrolle spielt. Gefoltert und vergewaltigt in Träumen kann sie bald schon nicht mehr zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden und treibt auch ihren Mann in die Irre. Als sie eine Spritze im Wagen findet, droht sie völlig die Kontrolle zu verlieren. Mit Frank macht sie sich daran, das Geheimnis zu lüften.

Die Idee an sich ist nicht schlecht, aber die Umsetzung ist mir zu abstrus. Sophies Wahn ist nur nervig, auch die Aufklärung, wie es zu diesen Träumen kam scheint mir sehr weit an den Haaren herbeigezogen. Die unvermeidlichen Cliffhanger am Kapitelende können bei mir leider auch keine Spannung hervorrufen. Die Figuren sind zu platt und eindimensional, um zu überzeugen und auch sprachlich kann das Buch nur wenig bieten.
Advertisements