Marlene Menzel – Tod der Angst

Irene Anderson, ehrgeizige Journalistin, ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort als sich eine junge Frau vom Dach eines Hochhauses stürzt. Doch die Fotos des Unglücks werfen Fragen auf, sieht man nicht einen Schatten hinter ihr? Doch bevor sie mit dieser Sensation den Artikel ihres Lebens schreiben kann, kommt ihr Detective Leo Carter dazwischen, den sie rein beruflich verabscheut, ansonsten aber doch eher sehr anziehend findet. Mit einem zweiten Mord wird klar, dass sie es mit einem unheimlichen Serienmörder zu tun haben, der Rache nimmt und für jedes seiner Opfer eine besondere Inszenierung geplant hat: sie müssen sich in den letzten Minuten ihres Daseins ihrer größten Angst stellen.

Der Thriller ist spannend und unterhaltsam. Auf der Figurenebene konnten mich Irene und Leo als ungleiches Paar, das sich erst finden muss, überzeugen. Bezüglich der Handlung ist mal als Leser der Polizei einen Schritt voraus, kann dafür das für mich sehr gut umgesetzte Motiv, die Phobien in unterschiedlicher Form, mit beobachten und sehen, wie die Tode inszeniert werden. Ein glaubwürdiges, sauberes Ende rundet den Roman ab und klärt offene Fragen.

Alles in allem für mich sehr kurzweilig mit starkem Abschluss.

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