Van Deus – Die Ampullen von Lorenzini

In Hamburg wird ein Unternehmer ermordet. Schnell drängt sich der Verdacht auf, dass es geprellte Anleger oder noch eher seine junge Geliebte, die in derselben Nacht bei einem Autounfall ums Leben kam, dahinterstecken könnte. Für die Polizei ist der Fall schon fast bei den Akten, doch Kommissar Jo Sattler hat den Verdacht, dass mehr dahinter steckt. Mit Harald Quelora und dessen scheinbar übernatürlichen Kräften geht er dem Fall weiter nach und schon schnell treffen sie auf Ungereimtheiten und einen unerkannten Informanten, der sie nach Südafrika führt, wo sie statt eines entspannenden Urlaubs in Lebensgefahr geraten.

Die Grundkonstellation des Falls hat mir gut gefallen, ein spannendes Thema und glaubwürdig gestrickt. Leider fand ich die Lösung nicht ganz so spannend, weder haben mich die Figuren mit ihren seltsam motivierten Handlungen angesprochen noch kann ich mit den übersinnlichen Kräften und unzähligen Zufällen viel anfangen. Das war für meinen Geschmack zu viel, um glaubwürdig zu sein. Der Schreibstil ist ansprechend, weshalb sich der Krimi auch relativ flott durchlesen lässt.
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