Volker König – Dicke Enden

Tja, Vielleicht, Das Wort – dies sind drei Titel für Volker Königs Sammlung an Kurzprosa und Lyrik. Er versucht in den kurzen Texten einen Blick in den Alltag, aber auch einen Blick mit einem Schritt Abstand, um diesen wieder klarer zu sehen. Eine reichhaltige Sammlung an Themen, mal melancholisch, mal traurig, oft nachdenklich, bisweilen auch futuristisch. Einige kleine Schätze darunter, die zum Nachdenken anregen wollen und können.

Die Prosatexte gefallen mir insgesamt am besten, die Lyrik spricht mich in keinem der Fälle wirklich an. Einige Texte haben viel Potenzial, die In der begrenzten Form nicht ganz zur Entfaltung kommen. Die Zeichnungen sagen mir auch nur wenig. Insgesamt fehlt es mir ein wenig an Sprachgewalt, die Texte dieser Form benötigen, um wirken zu können, ist die inhaltliche Tiefe nicht gegeben, muss auf andere Weise überzeugt werden. Leider stören auch die doch auffällig häufigen Rechtschreibfehler, die einem immer wieder holpern lassen.

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