Antal Szerb – Reise im Mondlicht (Lesung)

Eine Hochzeitsreise ins beschauliche Italien soll der Beginn für Mihalys bürgerliches Leben werden. Doch die Begegnung mit einem alten freund reißt auch alte Wunden wieder auf und Mihaly muss sich seiner Vergangenheit stellen. Nachdem er wegen eines schnellen Espresso den Zug verpasst und seine Frau alleine weiterreist, gibt er die Ehe auf und beschließt, sich auf die Suche nach einem alten Freund zu machen, um Licht ins Dunkel zu bringen während seine Frau in Paris dem dekadenten Luxusleben frönt.

Eine für mich anstrengende Geschichte. Die Jugend Mihalys rund um die bezaubernde Eva fand ich noch sehr interessant, aber seine depressive Suche nach der Vergangenheit in Rom, strengt dann doch sehr an. Man sollte manchmal Vergangenes einfach ruhen lassen. Als Geschichte und sprachlich durchaus interessant, auch die Figuren sind sehr ungewöhnlich – zum Hören aber definitiv nicht geeignet.

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