Laura Wulff – Nr. 13

Eine Tote im jüdischen Ritualbad, ein Haus voller Sexualstraftäter und eine demente Zeugin, die einen Mord beobachtet haben will, bei dem sowohl Leiche wie auch Spuren fehlen. Kommissar Zucker und die Kollegen des KK 11 haben alle Hände voll zu tun, bis sie schließlich erkennen, dass die drei Fälle zusammengehören. Dabei sind alle auch gerade mit privaten Problemen vollauf beschäftigt. Und dann begeht sich Zuckers Hausgast einen gefährlichen Fehler.

Der Thriller beginnt mit Hochspannung. Der Prolog ist hervorragend geschrieben, spannend, nervenzerreißend und dann lässt leider alles rapide nach. Je weiter man voranschreitet, desto länger zieht sich die Handlung. Die Figuren verlieren sich immer wieder in Sticheleien und privaten Problemen, die Handlung kommt nicht voran, nur ab und an blitzt der Thriller noch hervor.  Leider ist vieles dann auch absehbar, so dass man auf den letzten 100 Seiten nur nich wartet, bis endlich die Lösung da ist. Insgesamt für mein Empfinden zu viel hineingepackt, auf Kosten des Thrills. Das Können der Autorin ist durchaus bewundernswert. Nur kommt es zu selten durch.

3/5

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