Jonas Jonasson – Die Analphabetin, die rechnen konnte

Im Apartheit geprägten Südafrika erblickt Nombeko das Licht der Welt, die für das Mädchen keine rosige Zukunft geplant hat. Als Analphabetin bringt sie es immerhin zur Chefin eines Latrinenkommandos, doch ein Unfall verändert ihr Leben. Doch der Zufall und ihr wacher Geist, gepaart mir Wissensdurst und mathematischem Geschick bringen sie schließlich aus dieser misslichen Lage ins liberale Schweden, wo sie den Mann ihres Lebens trifft. Und dessen idiotischen Bruder. Und dessen wütend-wahnsinnige Freundin. Und auch noch König und Ministerpräsident. 

Jonas Jonassons zweites Buch erfüllt alle Erwartungen nachen dem Hundertjährigen. Mit Witz und voller Komik serviert er eine völlig absurde Geschichte, die von Zufällen und Albernheiten lebt, aber auf diese besondere Weise heiter stimmt, dass man mit dem Lesen gar nicht aufhören möchte und traurig ist, als man die letzte Seite erreicht. Natürlich kennt man einiges schon, beide Bücher sind sich ähnlich,  dass alles ein gutes Ende nehmen wird, steht auch außer Frage, aber manchmal dürfen Bücher auch einfach tolle Unterhaltung sein und das ist dieses hier allemal.
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