Carla Kalkbrenner – "Die Sonne über Berlin"

Der Herrenabend im Hotel endet für den Immobilienmagnat Tiefenbrock tödlich, ein vermeintlicher Hausmeister hat ihn erschossen. Die Liste möglicher Täter ist lang: die frustrierte Ehefrau ist genauso verdächtig wie der Geschäftspartner, den Tiefenbrock nach einem Unfall kurz hielt. Aber auch die Mafia könnte mit Drogengeschäften an dem mord beteiligt sein. Aber nicht nur dieser Fall fordert das Team um Kommissar Dahlberg – auch eine Gruppe Jugendlicher sinnt auf Rache.

Leider konnte mich der Roman nicht packen. Die Figuren bleiben diffus und schwer zu fassen, für die Kürze des Romans waren es vermutlich einfach zu viele, so dass keine ein wirkliches Profil entwickeln konnte. Die Handlung war mir ein wenig zu viel von allem und dadurch nur begrenzt glaubwürdig. Hinzu kommen Zeitsprünge, drei Wochen, in denen die Ermittler nichts tun und erreichen sind wenig plausibel. Das Thema der Hitze fiel mir positiv auf, da dieses Motiv des Titels konsequent durch das Buch gezogen und immer wieder aufgegriffen wird. Alles in allem leider nicht mein Roman.
2,5/5
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