Camilla Macpherson – Am Tag und in der Nacht

Claires Leben scheint perfekt, sie hat den passenden Mann geheiratet und erwartet mit ihm sehnsüchtig die Geburt von Oliver. Ein Überfall verändert alles, das Baby wird nie auf die Welt kommen und Claire stürzt in eine tiefe Krise. Ein Bündel Briefe einer gewissen Daisy, die während des zweiten Weltkriegs in London lebte und ihrer Freundin in Kanada vom Krieg, der Liebe und den Ausstellungen in der britischen Hauptstadt berichtet, bringt sie langsam ins Leben zurück und in die Arme von Dominic, mit dem alles so viel einfacher ist. Soll sie mit ihm einen Neuanfang wagen oder gibt es eine Chance für ihre Ehe?

Ich kann nicht nachvollziehen, wie das Buch seinen Weg auf meinen SUB gefunden hat, seichte Frauenromane mit viel Gejammer und Gesülze sind nicht mein Genre. Macphersons Roman gehört dank der langen Bilderbeschreibungen zu den etwas anspruchsvolleren des Genres, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass es doch nur darum geht, wie Claire und Rob wieder zusammenfinden und die Welt wieder rosarot wird (man soll ja nie das Ende verraten, aber in diesem Genre gibt es ja nur einen möglichen Ausgang). 
Fazit: schnell zu lesen, nicht sehr anspruchsvoll, obligatorisches Happy-End mit leichtem intellektuellem Anstrich. Wirkliches Plus: die Abbildungen auf der Innenseite des Umschlags.
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